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  - Über uns, Mannschaft -  

Früher, als es noch keine Motoren und Gerätschaften wie heute gab, war jeder Brand eine nahezu unbezahlbare Katastrophe! Also musste zu dieser Zeit jeder Dorfbewohner seinen Teil zur Brandbekämpfung beitragen (ausgenommen waren Alte, Kranke, Schwangere und Kinder unter 9 Jahren).
In jedem Haushalt waren 2 Feuerlöscheimer vorgeschrieben. Da Plastik noch nicht erfunden und Gummi aus Übersee sehr teuer waren, wurden diese Löscheimer aus Hanf oder Leder hergestellt. Die Wasserentnahme erfolgte (wie auch heute noch) aus der Kyrbach, die direkt durch den Ort fließt. Die Löscheimer wurden über Menschenketten von dem Bach bis zum Brandobjekt durchgereicht - ein Knochenjob! Zur Feuerwehr besaß außerdem Leitern, Brandhaken und sogar Handspritzen.
Später wurden dann Saug- und Druckspritzen entwickelt. Solch ein Gerät betrieben mehrere Gemeinden gemeinsam.
Eine auswärtige Wehr bekam 5 Reichsmark als Prämie, wenn sie zuerst an der Einsatzstelle eintraf.

1863 bekam die Feuerwehr eine fahrbare Feuerspritze. Ein großer Fortschritt. Die Kosten betrugen damals 171 Thaler.
Mitte der Fünfziger Jahre wurde die erste Motorspritze TS 4 DKW angeschafft. Diese wurde bei einem Großbrand im Nachbarort Dill beschädigt.
Es folgte eine TS 8 im Jahre 1960 (Bild unten bei der Übergabe).

 

Motoren sind in unserer Art von Brandbekämpfung nicht mehr wegzudenken!
Computergesteuerte Gerätschaften und perfekt entwickelte Werkzeuge vereinfachen den Einsatz einer heutigen Feuerwehr ungemein.

Das erste Feuerwehrauto in der VG Kirchberg erhielt die Freiwillige Feuerwehr Dillendorf am 18.06.1964 weil durch die Entstehung des Ortsteils Liederbach auch dort ein schnelles Eintreffen gewährleistet werden musste. Von nun an reichte das erste Feuerwehrgerätehaus am alten Backes nicht mehr aus. Die aktiven Feuerwehrmitglieder bauten in Eigenleistung den ehemaligen Stierstall des Ortes als Feuerwehrgerätehaus um. Zwischen 1989 und 1997 folgten noch diverse Renovierungen und Umbauten des Feuerwehrgerätehauses.

Am 13.07.1988 erhielt die Feuerwehr dann ein neues Fahrzeug (Bild unten bei der Übergabe). Dieser Anlass wurde mit einem Schwenkbratenfest gefeiert.

1972 ergänzt eine Heusonde die Ausrüstung der Ortswehr.

Seit 1973 gibt es zwei Sirenen in Dillendorf. Eine im Ortsteil Liederbach und eine auf dem Gemeindehaus "im alten Dillendorf".